Über das Träumen lernen

Kinder-, Baby- und Schwangerschaftsträume

Träumen ist über ein Leben hinweg nicht dasselbe. Schwangerschaft macht Nächte oft lebhafter und körperlicher. Kleine Kinder haben kürzeren, brüchigeren Schlaf und andere Trauminhalte als Erwachsene. Neue Eltern träumen von verlorenen Babys und unverschlossenen Türen, weil das Fürsorgesystem an ist. Nichts davon ist selten. Es als Omenmacherei zu behandeln, ist der übliche Fehler.

Diese Seite ist zuerst Schlaf und Entwicklung, dann Symbol. Die Lexikonseiten zu Schwangerschaft, Baby und Albtraum bleiben der Ort für ein bestimmtes Bild. Hier lautet die Frage: Was tut die Nacht in dieser Zeit, und wann ist die Angst eines Kindes nur ein Kind, das die Dunkelheit lernt?

Schwangerschaft: warum die Nächte lauter werden

Hormone, häufiges Aufwachen und das Ausmaß dessen, was kommt, heben die Traumerinnerung. Die Schlafforschung findet bei Schwangeren lebhaftere, bizarrere und ängstlichere Träume, besonders später in der Schwangerschaft. Wasser, Tiere, Geburt und die Sicherheit des Babys sind häufige Akten. Männer und nicht schwangere Partner können ebenfalls Schwangerschaftsträume haben; das ist fast immer Metapher oder Empathie, kein Körperbericht.

Angstträume über Geburt oder Angemessenheit sind in gesunden Schwangerschaften belegt. Sie sind Probe, keine Vorhersage. Werden Nächte unhaltbar — nächtlicher Terror, kein Schlaf oder Gedanken an Schaden —, gehört das zu einer Fachperson, nicht ins Lexikon. Die Symbolseite Schwangerschaft deckt das Bild. Diese Seite ist die Physiologie darum.

Babys und sehr kleine Kinder

Säuglinge verbringen einen großen Anteil des Schlafs in REM-ähnlichen Zuständen. Ob sie im erwachsenen Geschichtensinn «träumen», ist weiter offen. Was Eltern sehen, sind Zuckungen, Lächeln und Schlafweinen, die meist gewöhnlich sind. Kleinkinder beginnen, einfache Traumbruchstücke zu berichten, sobald Sprache kommt. Sie erscheinen oft erst später im Vorschulalter als sie selbst in Träumen.

Albträume steigen typisch um das dritte Jahr und sind bis sieben oder acht häufig. Ungeheuer, Tiere und Verlorensein sind die übliche Besetzung. Nachtangst ist ein anderes Ereignis: Das Kind kann schreien und wach wirken, während es noch im tiefen Non-REM-Schlaf ist und morgens wenig behält. Trost, ein regelmäßiger Plan und die Handlung nicht überzuverhören sind die ersten Werkzeuge. Anhaltender Terror, Verletzung im Schlaf oder Tageszusammenbruch braucht eine pädiatrische Fachperson.

Was du morgens sagst

Für ein Kind: Glaube der Angst, halte das Zimmer gewöhnlich und mache aus dem Traum weder Prophezeiung noch Witz. «Das war ein ängstigender Traum. Du bist in diesem Bett sicher» reicht. Das Ungeheuer zu zeichnen und das Ende zu ändern kann älteren Kindern helfen, wie Imagery Rehearsal Erwachsenen hilft.

Für dich in Schwangerschaft oder Wochenbett: Schreib das Gefühl, prüfe Schlaf und Unterstützung und nutze die Baby- oder Schwangerschaftsseiten, wenn ein Symbol zurückkehrt. Lies einen Albtraum vom verlorenen Baby nicht als Urteil über deine Fürsorge. Solche Träume sind bei aufmerksamen Eltern häufig und vergehen meist, wenn die Wachsamkeit nachlässt.

Andere fragen auch

Träumen Babys?+

Sie haben REM-reichen Schlaf. Ob das geschichtenhafte Träume wie bei Erwachsenen einschließt, ist nicht entschieden. Zuckungen und Schlafweinen sind meist normal. Frag einen Arzt bei ungewöhnlichen Atempausen, extremer Reizbarkeit oder Schlaf, der sich nie setzt.

Sind Schwangerschaftsträume prophetischer?+

Sie sind häufiger und lebhafter, deshalb wirken sie wichtiger. Das ist nicht dasselbe wie Vorhersage. Nutze sie als Wetterbericht von Hoffnung und Angst und lass die Vorsorge in der wachen Welt.

Wann ist der Albtraum eines Kindes ein Problem?+

Wenn er häufig ist, wenn das Kind über Wochen nicht zu trösten ist, wenn es sich verletzt oder im nicht erinnerten Terror das Bett verlässt, oder wenn Tagesangst vor dem Schlafen übernimmt. Dann willst du eine Fachperson, nicht nur einen Sinn.

Warum träume ich, das Baby verloren zu haben?+

Das Fürsorgesystem probt den Verlust, weil der Einsatz so hoch ist. Es ist ein belegter, schmerzhafter und meist nicht prophetischer Traum. Prüfe das Bettchen, wenn du musst, und behandle die Nacht dann als Wachsamkeit — nicht als Botschaft, dass du versagst.

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